Nach einem langen Weg der Planung und der Unsicherheit bei der Investorensuche wird das große Ziel bald Realität. Mit der Investition wird eine wichtige Voraussetzung zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung und damit zur positiven Entwicklung der Gemeinde insgesamt geleistet. Die Vorfreude auf die neuen und auf Zukunft ausgerichteten Räumlichkeiten war im Rahmen des Richtfestes spürbar groß.
Als der Krieg in der Ukraine ausbrach und die Baukosten explodiert sind, war lange Zeit ungewiss, wer sich an die Investition eines Ärztehauses rantraut. Viele Gespräche waren erforderlich, bis der wertvolle Tipp von der Firma Ehlers und Otten, hier in der Gemeinde ansässig, kam, mit E+S-Bau aus Thedinghausen in Kontakt zu treten. Damit kam die Wende und es wird sichtbar, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen, die mutig sind und gemeinsam anpacken.
Eines zeigt dieses Projekt noch: die Leistungsfähigkeit des Deutschen Handwerks. Wir brauchen Auszubildende, Gesellen und Meister in den Handwerksberufen. Denn ohne sie bleiben Projekte wie ein Ärztehaus, der Bahnhalt, das Feuerwehrhaus Neddenaverbergen oder die Mensa an der Grundschule Bendingbostel bloß graue Theorie. Mit Blick auf den demografischen Wandel ist eines sicher: Das Handwerk hat goldenen Boden und wir sollten bei den jungen Menschen dafür werben, einen Handwerksberuf zu ergreifen.